bild

Aserbaidschan – Land des Feuers
Jahr von Aserbaidschan in Deutschland 2008

Als die Initiatoren des „Jahres von Aserbaidschan in Deutschland 2008“ im März 2008 zur ersten Veranstaltung dieser bislang umfassendsten Darstellung aserbaidschanischer Kultur außerhalb des eigenen Landes luden, gab es viel Unbekanntes zu entdecken. Exotisch mutete das facettenreiche Programm aus dem Kaukasus-Staat an. Doch spätestens, seid dieses Aserbaidschan-Jahr mit dem Abschlussfestival in Stuttgart zu Ende ging, ist klar: Das Interesse an Musik, Kunst, Literatur und Tanz aus dem „Land des Feuers“ in Deutschland ist immens. Bis auf den letzten Platz gefüllte Konzerthäuser, Ausstellungen, die in die Verlängerung gehen und nicht zuletzt eine umfangreiche und teilweise ungewohnt euphorische Berichterstattung sowohl in deutschsprachigen als auch in internationalen Medien dokumentieren den Erfolg dieser bislang einmaligen Veranstaltungsreihe. „Dieser überwältigende Erfolg des Aserbaidschan-Jahres und der große Respekt mit dem Aserbaidschan hier in Deutschland empfangen wurde vertieft die Freundschaft unserer Länder“, betont Vizepremierminister Aserbaidschans Elchin Efendiev anlässlich der Abschluss-Gala in Stuttgart.

Im Laufe des Aserbaidschan-Jahres hat sich das Land im Kaukasus hierzulande zu einem kulturellen Geheimtipp entwickelt. Die Veranstaltungen in Dresden, Berlin, Bonn, München und Hamburg stießen auf das Interesse und die Entdeckungslust zahlreicher Besucher, die das Aserbaidschan-Jahr zu einem Publikumserfolg werden ließen. Allein die Ausstellung „Aserbaidschan: Land des Feuers – Geschichte und Kultur im Kaukasus“ im Ethnologischen Museum Berlin, die die Süddeutsche Zeitung als „kleine Sensation“ feiert, verzeichnet mehr als 11.000 Besucher.

Bereits das Eröffnungsfestival „Willkommen in Aserbaidschan“ in Berlin stand stellvertretend mit seinen vielen verschiedene Veranstaltungen für die Vielfältigkeit dieses Kulturprogramms. Von Konzerten über Lesungen bis hin zu einem Symposium präsentierte sich Aserbaidschan als Land zwischen Tradition und Moderne. In den Sommermonaten lag der Schwerpunkt des von März bis Dezember andauernden Kulturprogramms auf umfangreichen Ausstellungen zu Aserbaidschans Kunst und Kultur mit jungen und alten Kulturschätzen, von denen viele zum ersten Mal überhaupt außerhalb des Landes gesehen werden konnten. Baden-Württemberg begegnete der Kulturpräsentation Aserbaidschans zum Abschlussfestival mit Gastfreundschaft, und so begrüßte der Schirmherr Günther H. Oettinger, das Aserbaidschan-Jahr in der Landeshauptstadt „mit großer Freude“. „Die Entdeckungsreise durch das „Land des Feuers“ war bisher ein großer Erfolg und findet nun ihren krönenden Abschluss in der Kulturregion Baden-Württemberg.“

Ein Zuspruch, der die Erwartungen noch übertraf und dazu ermutigte, das Land noch über das Aserbaidschan-Jahr hinaus zu präsentieren. Bis zum 22. Februar 2009 wird die Ausstellung „Aserbaidschan – Land des Feuers“ daher auch im Völkerkundemuseum Dresden zu sehen sein und den kulturellen Austausch zwischen Aserbaidschan und Deutschland fortsetzen.





Home | Impressum | Azərbaycanca