
Reise-Entdeckungen
Es gibt kaum ein Land, das soviel zu bieten hat: Sandwüsten, Gletscher, Steppen, tropische Wälder, Schlammvulkane, Weinberge, Baumwollfelder, das Meer und Hochgebirge versprechen jedem Erholungssuchenden ein Abenteuer. Mit seiner vielfältigen Flora und Fauna, dem abwechslungsreichen Hochgebirge und dem spannenden kulturellen Hintergrund gehört Aserbaidschan noch zu den Geheimtipps für Touristen.
Im Jahr 2005 bereisten 1,3 Millionen Touristen das Land – Tendenz steigend. Der Ausbau der touristischen Infrastruktur begünstigt den Zuwachs. Während im Jahr 2000 gerade einmal ein dutzend Hotels mit westlichem Standard in ganz Aserbaidschan existierten, gibt es aktuell ein breites Spektrum – und damit Angebote für jeden Geschmack und Geldbeutel.
Die wichtigsten und für Touristen reizvollsten Reiseziele sind die traumhaften Strände des Kaspischen Meeres. Wer nicht im Meer baden möchte, den zieht es nicht selten in die Berge zu den Heil- und Mineralquellen, den Schlammbädern. Hier kann sich der Reisende beispielsweise mit heilenden Naphthalan-Öl-Anwendungen verwöhnen lassen.
Aserbaidschan zählt zu den ältesten Wiegen der Menschheit und versammelt auf seinem Territorium eine Fülle wichtiger Architektur- und Kulturdenkmäler. Neben der ältesten frühchristlichen Kirche finden sich im ganzen Land mittelalterliche Burgen sowie der Tempel der Feueranbeter Ateshgah.
Die Hauptstadt Baku, die „Stadt der Winde“ bietet zahlreiche attraktive Sehenswürdigkeiten. Direkt im Zentrum Bakus liegt die weltberühmte Altstadt, die gleichzeitig eine Festung ist. Das pittoreske Viertel mit den engen Gassen und alten Häusern, den dutzenden kleiner Moscheen und Karawansereien beherbergt auch den Palast der Khane von Schirwam und den Jungfrauenturm aus dem 11. Jahrhundert. Seit dem Jahr 2000 gehört die Altstadt Bakus offiziell zum Weltkulturerbe der UNESCO.







